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Wie Viel Kostet Call Of Duty? Welche Preise für verschiedene Call-of-Duty-Versionen aktuell üblich sind

Wer schon ein paar Jahre Call of Duty gespielt hat, kennt diesen Moment: Man öffnet den Store, sucht nach dem aktuellen Teil und plötzlich stehen dort mehrere Versionen nebeneinander. Eine kostet 79,99 Euro, eine andere 109,99 Euro, dazu gibt es Angebote, Game Pass und bei älteren Spielen Preise, die teilweise erstaunlich weit unter dem ursprünglichen Kaufpreis liegen. Genau an dieser Stelle wird die einfache Frage „Wie viel kostet Call of Duty?“ überraschend kompliziert.

Beim aktuellen Call of Duty: Black Ops 7 lässt sich die Sache noch recht gut einordnen. Die reguläre Cross-Gen-Version wurde mit einem Preis von 79,99 Euro angesetzt, während die Vault Edition bei 109,99 Euro liegt. Im Herbst 2026 sind allerdings bereits deutliche Rabatte zu sehen, weshalb der tatsächlich bezahlte Betrag momentan erheblich niedriger ausfallen kann.

Ich würde deshalb nicht einfach nur den Preis auf dem ersten Store-Screenshot betrachten. Bei Call of Duty entscheidet vor allem, welchen Teil man kaufen möchte, auf welcher Plattform man spielt und ob man wirklich eine Sonderedition braucht. Gerade bei einem Spiel, das jedes Jahr eine neue Ausgabe bekommt, kann ein etwas älterer Teil plötzlich das deutlich günstigere Angebot sein.

Der normale Preis für ein neues Call of Duty

Wenn ein neuer Serienteil erscheint, bewegt sich die Standardversion im deutschen Digital-Store typischerweise um die 79,99 Euro. Bei Black Ops 7 ist das genau der Ausgangspunkt. Die Cross-Gen-Version enthält dabei die Fassungen für verschiedene Konsolengenerationen und ist deshalb für viele Käufer die eigentliche Standardwahl. Im Xbox Store wird sie mit einem ursprünglichen Preis von 79,99 Euro geführt.

Das ist auch der Preis, den ich bei einem neuen Call of Duty als realistische Orientierung nehmen würde. Wer unmittelbar zum Start spielen möchte, sollte ungefähr mit diesem Betrag rechnen, sofern kein spezielles Angebot greift. Bei der Disc-Version können Händlerpreise natürlich abweichen, gerade einige Wochen nach Veröffentlichung. Digital bleibt der Listenpreis dagegen oft länger stabil.

Interessant wird es erst danach. Call of Duty gehört zu den Spielen, bei denen der Listenpreis nicht besonders gut beschreibt, was man einige Monate später tatsächlich bezahlen muss. Sobald die erste Verkaufsphase vorbei ist, tauchen immer wieder Aktionen auf. Black Ops 7 wird beispielsweise derzeit im Xbox Store für 39,99 Euro angeboten, obwohl dort weiterhin der ursprüngliche Preis von 79,99 Euro ausgewiesen wird. Auch der PlayStation Store führt die Cross-Gen-Version aktuell mit einem entsprechenden Rabatt.

Warum die 109,99 Euro für die Vault Edition nicht einfach „die bessere Version“ bedeuten

Bei der Vault Edition steigt der Preis deutlich. Für Black Ops 7 werden dafür 109,99 Euro verlangt. Der Mehrpreis von 30 Euro gegenüber der normalen Version kauft aber nicht etwa eine bessere Grafik, eine längere Kampagne oder zusätzliche Multiplayer-Karten, die man in der Standardversion vermissen würde. Die Vault Edition bündelt vor allem zusätzliche digitale Inhalte. Dazu gehören unter anderem ein BlackCell-Zugang für eine Saison, Operator-Inhalte, eine Waffensammlung und weitere Bonusgegenstände.

Das ist ein Unterschied, den man beim Kauf leicht übersieht. Auf der Store-Seite wirkt die größere Edition zunächst umfangreicher, aber das eigentliche Spiel bleibt dasselbe. Wer hauptsächlich Kampagne, Multiplayer und Zombies spielen möchte und mit kosmetischen Extras wenig anfangen kann, hat keinen spielerischen Grund, automatisch die teurere Variante zu nehmen.

Anders sieht es aus, wenn man ohnehin Geld für den saisonalen Zusatzinhalt ausgeben würde. Dann muss man nicht nur die 30 Euro Aufpreis betrachten, sondern den enthaltenen Gegenwert. BlackCell wird im Store beispielsweise separat mit 29,99 Euro pro Saison geführt. Für jemanden, der diese Inhalte ohnehin kaufen würde, verändert das die Rechnung erheblich.

Bei älteren Call-of-Duty-Spielen verschiebt sich die Rechnung

Hier wird die Preisfrage besonders interessant. Ein Call of Duty, das zum Release 79,99 Euro gekostet hat, muss ein oder zwei Jahre später keineswegs noch in dieser Größenordnung liegen. Black Ops 6 wird derzeit beispielsweise im deutschen Xbox Store mit einem ursprünglichen Preis von 79,99 Euro geführt, ist dort aber für 31,99 Euro im Angebot. Auch Modern Warfare III wird aktuell mit 31,99 Euro statt 79,99 Euro angeboten.

Solche Preise ändern meine Herangehensweise bei älteren Teilen komplett. Wenn jemand nicht unbedingt den neuesten Multiplayer braucht, würde ich zunächst prüfen, ob der Vorgänger gerade stark reduziert ist. Der Unterschied zwischen 79,99 und rund 32 Euro ist schließlich groß genug, dass man dafür nicht nur ein paar Euro spart.

Bei PlayStation sieht man dasselbe Muster. Im Store werden etwa Modern Warfare III, Black Ops 6 und andere ältere Cross-Gen-Versionen regelmäßig mit deutlichen Preisnachlässen geführt. Black Ops 6 liegt dort aktuell ebenfalls deutlich unter seinem ursprünglichen Preis von 79,99 Euro.

Man sollte bei solchen Angeboten allerdings immer auf den konkreten Aktionszeitraum schauen. Ein Preis von 31,99 Euro ist ein aktueller Angebotspreis und kein neuer dauerhafter Standardpreis. Gerade bei digitalen Stores wechseln die Aktionen schnell.

Was man auf PC und Xbox mit Game Pass anders machen kann

Für PC- und Xbox-Spieler gibt es noch eine zweite Möglichkeit, die bei der Frage nach dem Kaufpreis gerne unter den Tisch fällt: Game Pass. Black Ops 7 wurde bereits zum Release in den Game Pass aufgenommen. Xbox nennt dafür PC Game Pass und Game Pass Ultimate als entsprechende Angebote.

Das bedeutet nicht, dass das Spiel plötzlich kostenlos ist. Man bezahlt für das Abonnement und erhält dafür Zugriff auf den enthaltenen Spielekatalog. Für jemanden, der Call of Duty nur einige Wochen ausprobieren möchte, kann dieses Modell aber finanziell ganz anders aussehen als ein dauerhafter Kauf.

Gerade bei einem neuen Call of Duty finde ich diesen Unterschied wichtig. Wer bereits Game Pass abonniert hat, muss nicht noch einmal 79,99 Euro für die Standardversion ausgeben. Wer dagegen ausschließlich wegen Call of Duty ein Abo abschließt und das Spiel anschließend jahrelang behalten möchte, sollte den Kaufpreis und die laufenden Abokosten getrennt betrachten.

Die Plattform kann den tatsächlichen Preis verändern

Ein weiterer kleiner Stolperstein sind die Plattformen selbst. Black Ops 7 unterstützt beispielsweise Xbox Series X|S, Xbox One, PlayStation 4 und PlayStation 5 sowie PC. Das Cross-Gen-Bundle ist deshalb für viele Spieler interessant, weil man nicht auf eine einzige Konsolengeneration festgelegt ist.

Auf Konsolen kommt zusätzlich hinzu, dass für den Online-Multiplayer je nach Plattform ein entsprechendes Online-Abonnement erforderlich sein kann. Im Xbox Store wird für Black Ops 7 ausdrücklich auf die benötigte Multiplayer-Mitgliedschaft hingewiesen. Auf PlayStation wird für das Online-Spiel ebenfalls PS Plus vorausgesetzt.

Wer also fragt, ob Call of Duty „80 Euro kostet“, meint eigentlich oft etwas anderes: Was muss ich bezahlen, um das Spiel zu kaufen und anschließend online zu spielen? Das sind zwei verschiedene Rechnungen. Wenn das erforderliche Konsolen-Abo bereits vorhanden ist, spielt dieser zusätzliche Posten natürlich keine Rolle für den konkreten Kauf. Wer neu einsteigt, sollte ihn aber nicht vergessen.

Und dann sind da noch die Call-of-Duty-Punkte

Die eigentliche Preisstruktur endet bei Call of Duty längst nicht beim Kauf des Spiels. Im Store finden sich verschiedene Pakete mit Call-of-Duty-Punkten, etwa 1.100 Punkte für 9,99 Euro, 2.400 Punkte für 19,99 Euro oder 5.000 Punkte für 39,99 Euro. Noch größere Pakete reichen bis 99,99 Euro.

Das ist für die Frage „Wie viel kostet Call of Duty?“ insofern relevant, als der Kaufpreis des Hauptspiels nicht automatisch den Betrag beschreibt, den ein Spieler im Laufe einer Saison ausgibt. Wer sich mit Battle Pass, Operator-Skins oder Waffen-Bundles beschäftigt, kann zusätzliche Ausgaben tätigen. Wer darauf verzichtet, muss sie natürlich nicht einplanen.

Ich würde deshalb zwei Budgets voneinander trennen: den Preis für das Spiel selbst und freiwillige Ausgaben innerhalb des Spiels. Das macht die Sache viel übersichtlicher. Ein Call of Duty für 39,99 Euro bleibt ein 39,99-Euro-Kauf, auch wenn der Store daneben Pakete für 19,99 oder 39,99 Euro anbietet.

Welche Preise momentan als normal gelten

Wenn man die verschiedenen Fälle nebeneinanderlegt, ergibt sich für Deutschland derzeit ein recht brauchbares Bild:

  • Neues Call of Duty, Standard/Cross-Gen: rund 79,99 Euro zum regulären Preis.
  • Vault Edition: bei Black Ops 7 aktuell 109,99 Euro.
  • Älterer Teil im Angebot: häufig deutlich unter 50 Euro; aktuelle Beispiele wie Black Ops 6 und Modern Warfare III liegen digital bei 31,99 Euro.
  • Starke Aktionen: aktuelle Teile können zeitweise auf rund 39,99 Euro fallen, wie es bei Black Ops 7 derzeit der Fall ist.
  • Game Pass: Black Ops 7 ist über PC Game Pass und Game Pass Ultimate zugänglich, sodass nicht zwingend ein Einzelkauf erforderlich ist.

Diese Zahlen sollte man als Momentaufnahme verstehen und nicht als feste Preisliste für jedes Call of Duty. Besonders digitale Angebote wechseln schnell. Die offiziellen Stores zeigen außerdem teilweise gleichzeitig den ursprünglichen Preis und den reduzierten Aktionspreis, was beim schnellen Vergleich etwas verwirrend sein kann.

Wann ich die 79,99 Euro tatsächlich ausgeben würde

Bei einem brandneuen Teil ist der Vollpreis für mich vor allem dann nachvollziehbar, wenn man wirklich zum Start dabei sein möchte. Das ist bei Call of Duty nicht ganz unwichtig: Der Multiplayer ist in den ersten Wochen besonders aktiv, Freunde wechseln gemeinsam zum neuen Teil und man muss nicht erst Monate später in eine bereits etablierte Spielerschaft hineinfinden.

Wer dagegen einfach Lust auf ein gutes Call of Duty hat, hat deutlich mehr Spielraum. Dann würde ich nicht automatisch zum neuesten Titel greifen. Ein älterer Teil für rund 30 bis 40 Euro kann gerade für die Kampagne oder gelegentliche Multiplayer-Runden völlig ausreichend sein. Die Preisentwicklung der vergangenen Teile zeigt ziemlich deutlich, dass Geduld hier belohnt werden kann.

Und genau darin liegt für mich die eigentliche Antwort auf die Preisfrage. Call of Duty hat nicht den einen Preis. 79,99 Euro sind derzeit eine gute Orientierung für ein neues Standardspiel, 109,99 Euro für eine umfangreichere Vault Edition. Ältere Teile können dagegen schon um die 30 Euro kosten, während zeitlich begrenzte Aktionen den Preis eines aktuellen Spiels ebenfalls deutlich drücken können.

Wer das weiß, muss beim nächsten Store-Besuch nicht mehr vor den drei verschiedenen Editionen sitzen und rätseln, welche Zahl eigentlich der „richtige“ Preis ist. Bei Call of Duty ist der richtige Preis weniger eine feste Zahl als eine Frage des Zeitpunkts, der Plattform und dessen, was man vom Spiel tatsächlich nutzen möchte. Manchmal sind 80 Euro der normale Einstieg. Ein paar Monate später kann dasselbe Spiel plötzlich für die Hälfte oder weniger auf dem Bildschirm stehen. Und dann ist es meistens die Geduld, die den größten Rabatt gebracht hat.

Grafiken und Fotos: Magnific.com

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